Homepage eines zornigen Bürgers
Blog
Established: 15. April 2018
Mithilfe dieses Blogs werde ich
mich in das politische Tagesgeschehen einmischen und
u. a. meine Post an exponierte Politiker und Medienmitarbeiter, auch Repräsentanten des öffentlichen Lebens, denen ich nach entsprechender Agitation durch sie Protestbriefe mit handfester Begründung zugesandt habe, veröffentlichen.
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Demokratie 2022 - Frieren für die Regierenden
Die öffentliche Debatte ist längst geprägt durch vorgegebene Narrative, denen zu widersprechen dem Volk – und seien es auch noch so kleine Teile – verboten ist. Dieses Verbot ist nicht in Gesetzesform gegossen, sondern in die Form der Debatte, die geleitet wird durch politische und mediale Dominanz und die durch Nötigung gekennzeichnet ist.
2025-10-22
„Sind nicht Generation Waschlappen“ – Bundeswehr-Werbeveranstaltung des RedaktionsNetzwerk Deutschland
„Ich war 18 und wollte eigentlich gar nicht zur Bundeswehr, sondern studieren. Die Bundeswehr war anderer Meinung. Und sie ließ sich damals auch nicht überreden. Die Bundeswehr hat mich dann aber über zeugt, dabei zu bleiben. Das wäre ohne Wehrpflicht nicht passiert.“ – Auszug aus einem Interview von Markus Decker und Steven Geyer mit Professor Dr. Patrick Sensburg.
Das Problem: Die Bundeswehr, die ihn „überzeugte“, war Teil eines Systems, das sich gerade auf den ersten offensiven Auslandseinsatz seit 1945 vorbereitete. Die damalige SPD/Grünen-Koalition brachte gerade den Krieg wieder nach Europa zurück und überfiel Jugoslawien, völkerrechtswidrig. Die damalige Regierung unter Schröder/Fischer setzte auf eine demagogische Kommunikation, die den Einsatz als moralische Pflicht inszenierte – während Kritiker von einem Bruch des Völkerrechts sprachen.
Die moralische Ambivalenz dieses Moments wird in seiner Erzählung vollständig ausgeblendet.
Sensburgs Erzählung ist nicht nur selektiv – sie ist Teil einer rhetorischen Strategie, die die Bundeswehr als moralisch kohärente Institution darstellt, obwohl sie sich gerade in einem historischen Moment befand, der von massiver Kritik und rechtlicher Fragwürdigkeit geprägt war.
Mit dem Charme eines Computers – einem Apparatschik ähnlich – referiert er: „Heute ist es so, dass wir rund 180.000 aktive Soldatinnen und Soldaten haben und schon seit Längerem vergeblich versuchen, diese Zahl auf rund 200.000 zu er höhen. Spätestens seit dem Nato-Gipfel im Juni steht nun fest, dass wir 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten brauchen – und 200.000 schnell einsatzbereite Reservisten.
… nach Berechnungen der Bundeswehr werden im Kriegsfall pro Tag 1000 Soldaten an der Front sterben oder so schwer verwundet sein, dass sie nicht mehr kämpfen können. Die müssen ersetzt werden, und zwar auch maßgeblich durch Reservistinnen und Reservisten. Krieg bedeutet Tod, Leid und Elend – und darum müssen wir schon jetzt alles daransetzen, um ihn zu verhindern.“
Meine Kritik besteht darin, dass sowohl Markus Decker und Steven Geyer als auch Patrick Sensburg und Quentin Gärtner suggerieren, dass der von ihnen diskutierte Kriegsdienst effizient ist gegenüber russischer Bedrohung. Das ist lächerlich angesichts der 5000 Atomsprengköpfe Russlands. Die scheinen zu glauben, dass es so etwas wie eine geordneten Kriegsverlauf gibt. Die merken gar nicht, wie bescheuert diese Grundannahme ist.
Die Vorstellung eines „geordneten Kriegsverlaufs“ gegenüber einer nuklear bewaffneten Großmacht wie Russland ist nicht nur naiv, sondern rhetorisch hochgradig gefährlich. Sie erzeugt eine Illusion von Kontrollierbarkeit, wo in Wirklichkeit Eskalationsdynamiken dominieren, die sich jeder Planung entziehen.
Nachfolgend meine Auseinandersetzung mit dem Thema:
Ruhr Nachrichten | Castrop-Rauxel-Ausgabe vom 22.10.2025
„Sind nicht Generation Waschlappen“
Die Debatte um den Neuen Wehrdienst sorgt für Spannungen zwischen den Generationen. Schülervertreter Quentin Gärtner (18) und Reservisten-Chef Patrick Sensburg (54) im Gespräch über Freiwilligkeit und die Rolle der Jugend.
Interview: Markus Decker und Steven Geyer
Hallo Markus Decker und Steven Geyer,
die übergeschnappte und pervertierte Bundesregierung betreibt Um-Kontextualisierung des Staatsbürgers: Vom Souverän zu Kanonenfutter! – Und Sie beide, wie auch ihre gesamte Agentur beteiligen sich daran.
Hallo Quentin Gärtner, hallo Professor Patrick Sensburg,
Replik eines zornigen 83jährigen Staatsbürgers, der 1942 mitten in Weltkrieg II geboren wurde und der u.a. von der Deutschen Wehrmacht verbrochen wurde:
Die Deutsche Wehrmacht war die Bezeichnung für die Gesamtheit der Streitkräfte des nationalsozialistischen Deutschlands von 1935 bis 1945. Und Sie diskutieren ganz ungeniert über die Bundeswehr, die seit 1999 Mitglied des größten Angriffsbündnisses weltweit, NATO & Co, ist und u.a. 38 Millionen entwurzelte und heimatvertriebene Menschen zu verantworteten hat neben 4,5 abgeschlachteten. – Ich spreche von Ihrem (plural) Global War On Terror – Professor Patrick Sensburg – für kleine 8.000.000.000.000 US-Dollar.
Wissen Sie – Professor Patrick Sensburg. Als Sie ‚18jährig eigentlich gar nicht zur Bundeswehr wollten, sondern zu studieren beabsichtigten und die Bundeswehr anderer Meinung war‘, da schrieben wir das Jahr 1998. Das war das Jahr, als uns die schmutzigen bellizistischen Halunken von SPD und Grünen – u.a. Gerhard Schröder als Bundeskanzler und der Streetfighter Joschka Fischer als Außenminister den völkerrechtswidrigen Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien als Friedensmission verkauften.
Der Deutsche Bundestag stimmte am 16. Oktober 1998, drei Wochen nach der Bundestagswahl, in einer Sondersitzung mit großer Mehrheit diesem Vorgehen der NATO gegen Jugoslawien und einer Beteiligung der Bundeswehr an möglichen Luftschlägen zu. Von den 584 anwesenden Abgeordneten stimmten 503 dafür.
Professor Patrick Sensburg – für diese Bundeswehr betreiben Sie Werbung. Die Bundeswehr hat immer nur an Friedenseinsätzen teilgenommen (wie der regelbasierte Wertewesten bekanntlich kolportiert) Der westliche Zungenschlag kennt überhaupt keinen Jugoslawienkrieg 1999, er nennt ihn penetrant Kosovo-Einsatz im Rahmen der Responsibility To Protect.
In Syrien hatte die deutsche Parlamentsarmee nicht einmal ein Mandat für ihren Einsatz im Rahmen der völkerrechtswidrigen Aktivitäten der internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat und lieferte doch die Zielkoordinaten für verehrende Bombenabwürfe.
Ich diesem Kontext kann ich nur sagen: Selbstverständlich, wer der Welt so viel Leid zugefügt hat wie Deutschland nicht nur in beiden Weltkriegen, sondern auch ab 1999, muss jede Menge Feinde haben.
Die rhetorischen Stilblüten von Friedrich Merz im Kontext seines Militarismus stinken zum Himmel: Er kündigte an, Deutschland solle die „stärkste Armee Europas“ bekommen. Diese Formulierung ist nicht nur eine politische Ansage, sondern auch eine semantische Eskalation, die den Begriff „Zeitenwende“ mit martialischem Inhalt füllt. Sie ist eine tödliche Phrase angesichts eines Wladimir Putins mit 5000 Atomsprengköpfen. Warum sollte der für einen Angriff auf Deutschland und Europa solange warten, bis Deutschland im Merz’schen Sinne der Superlative aufgerüstet hat. Friedrich Merz in seiner Instinktlosigkeit und Volksverachtung ist gemein- und lebensgefährlich zugleich. Und hierauf soll sich jetzt die Bevölkerung einstellen, auf seinen perversen Spleen?
Diesen perversen Spleen – Professor Patrick Sensburg – werfe ich auch Ihnen vor. Wladimir Putin ist schon ziemlich lange in der Lage, den Weltuntergang einzuleiten, aber ihr mit eurer kaltschnäuzig/ignoranten Haltung betreibt lieber eure perverse Diskussion weiter, die uns alle wieder einmal zum Verhängnis wird.
Und hierauf – Quentin Gärtner – möchte ich aus Sie im Besonderen aufmerksam machen:
„Gärtner: Ich würde gar nicht sagen, dass es ein Misstrauensvotum ist. Es ist die Faulheit, sich anständig mit dieser Generation auseinanderzusetzen. Man könnte sich ja wirklich auf den Weg machen und überlegen, okay, wie binden wir die jetzt ein. Aber das geschieht nicht. Wir sind jedenfalls nicht die „Generation Waschlappen“ oder die angeblich so faule „Generation Z“, als die wir so oft bezeichnet werden. Mit uns kann man arbeiten! Das setzt aber voraus, dass man uns auch ein Angebot macht, etwa mit einem Kulturpass oder preiswerterer Mobilität. Stattdessen erleben wir eine Regierung, die jungen Menschen gegenüber nur Forderungen erhebt.“
Das nenne ich Anbiederung. Ich hätte erwartet, dass Sie das Vorhaben der Bundesregierung rundherum als unsittlich ablehnen und Krieg schlechterdings ächten, statt pikiert auf Zusammenarbeit mit ihr zu pochen. Das was die Bunderegierung vorhat und von vielen politischen und medialen Hasardeuren mit Pauken und Trompeten promotet wird, ist pervers bis in die Knochen.
„Da wäre es doch fairer, wenn man entweder alle verpflichtet – oder so attraktive Angebote schafft, dass Freiwilligkeit funktioniert. Ein Zwischen ding mit Los-Trommel lässt sich nicht vermitteln.“ – Sagen Sie mal, spinnen Sie: Freiwilligkeit, sich den eigenen Arsch abschießen zu lassen? Mein Gott – diese Regierung betrachtet Sie als Kanonenfutter. Und dafür kooperieren Sie – erbärmlich. Geht auf die Straße und verjagt sie.
Russland verfügt im Jahr 2025 über rund 5.459 Atomsprengköpfe. Damit besitzt es das weltweit größte nukleare Arsenal, knapp vor den USA mit etwa 5.177 Sprengköpfen. Meint Merz wirklich, dass Deutschland oder sonst wer auf der Welt dagegen aufrüsten kann. Dass er die Grenze zur Perversität überschritten hat, fällt ihm schon gar nicht mehr auf.
Ich frage mich, wann die Instinktlosigkeit des Kanzlers Merz das Fass zum Überlaufen bringt. Volksfeindlicher kann man die Politik nicht mehr gestalten: Der Mann nörgelt die Bevölkerung aus, definiert Teile von ihr ganz selbstverständlich als Kanonenfutter für seinen pathologischen Spleen, spätestens 2029 Krieg gegen Putin-Russland mit seinen 5000 Atomsprengköpfen zu führen.
Vor diesem Hintergrund, Markus Decker und Steven Geyer, Quentin Gärtner und Professor Patrick Sensburg betrachte ich Ihren gemeinsamen Artikel als eine groteske Entgleisung.
Ihr solltet Krieg als das geißeln, was er ist, nämlich das bestialische Spiel von Psychopathen, die das Volk ohnehin nur als ihre persönliche Verfügungsmasse betrachten, die ihnen zu dienen und zu gehorchen hat.
Mit ärgerlichen Grüßen
Jürgen Beineke
Admin - 17:05:21 @
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