Homepage eines zornigen Bürgers
Blog
Established: 15. April 2018
Mithilfe dieses Blogs werde ich
mich in das politische Tagesgeschehen einmischen und
u. a. meine Post an exponierte Politiker und Medienmitarbeiter, auch Repräsentanten des öffentlichen Lebens, denen ich nach entsprechender Agitation durch sie Protestbriefe mit handfester Begründung zugesandt habe, veröffentlichen.
...
Pressezensur: EU verbietet Verbreitung von RT und Sputnik
Demokratie 2022 - Frieren für die Regierenden
Die öffentliche Debatte ist längst geprägt durch vorgegebene Narrative, denen zu widersprechen dem Volk – und seien es auch noch so kleine Teile – verboten ist. Dieses Verbot ist nicht in Gesetzesform gegossen, sondern in die Form der Debatte, die geleitet wird durch politische und mediale Dominanz und die durch Nötigung gekennzeichnet ist.
2025-11-02
Merz-Groupie Eva Quadbeck und „die Sorge und Nöte der Menschen“
Die hohle Phrase von den „Sorgen und Nöten von Menschen“ höre ich bei ihr zu ersten Male, bisher verkaufte sie die Devise vom Bürger als Untertan.
Der bellizistische Kanzler in seiner Blackrock-Mentalität kann noch so instinktlos auftreten. Am Ende empfiehlt die RND-Influencerin: „Für ein halbes Jahr ist das eine recht lange Liste an Pannen, handwerklichen Fehlern und vermeidbaren öffentlichen Streitereien. Diese Liste steht im klaren Gegensatz zu der auch von den Beteiligten immer wieder beschworenen Notwendigkeit, dass die Regierung mit ihrem Handeln auf die Sorge und Nöte der Menschen reagieren muss. Nur so ließe sich Vertrauen in der Mitte der Gesellschaft zurückgewinnen.
Im kommenden Jahr wird es nicht leichter, in Berlin das Bild einer Regierung abzugeben, die Effizienz und Zusammenhalt ausstrahlt. Da stehen insgesamt fünf Landtagswahlen an.“
Nein, es geht nicht darum, Vertrauen in der Mitte der Gesellschaft zurück zu gewinnen. Es geht darum, schlechterdings Politik für das ganze Volk zu machen und nicht nur für die oberen Zehntausend, für Bonzen, die am Krieg verdienen und später am Wiederaufbau oder für internationale Finanzbetrüger. – Genau das machen die bellizistisch/verkommenen Regierungsmitglieder, unterstützt von Pauken und Trompeten pervertierter Medien.
Zur Erinnerung: Die Bankenrettung hat den deutschen Staat 500 Milliarden gekostet. Der Kollateralschaden, die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise – inklusive Konjunktureinbruch, Arbeitslosigkeit und Schuldenaufnahme – wird auf über 2000 Milliarden Euro geschätzt. Und die Schädiger-Banken brauchten das Geld nie zurückzahlen, führten es als Haben in ihren Büchern. Keiner der Banken-Inhaber, die Bankster beschäftigt hatten, musste je mit seinem Privat- bzw. Geschäftsvermögen Schadensersatz leisten. Mit der Zauberformel „Systemisch“ wurden sie amnestiert.
Siehe nachfolgende Dokumentation:
Ruhr Nachrichten | Castrop-Rauxel-Ausgabe vom 02.11.2025
Klartext von Merz für Berlin und Brüssel
Von Eva Quadbeck
Replik eines 83jährigen, inzwischen zornigen Bürgers
Am Mittwochabend ist Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit seiner Frau Charlotte in der anatolischen Ebene in Ankara gelandet. Wie seine Stimmung ist angesichts schlechter Umfragewerte und schlechter Wirtschaftsdaten, einer nicht enden wollenden Stadtbilddebatte, diplomatischem Ärger mit China und ordentlich Turbulenzen in der Koalition? In der Türkei, gut 2000 Kilometer von Berlin entfernt, geht’s ganz gut.
|| Lächerlich: Friedrich Merz hat in Ankara am Mittwochabend, dem 29. Oktober 2025 einen klassischen Antrittsbesuch beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hingelegt und absolvierte ein protokollarisches Programm, darunter die Kranzniederlegung am Mausoleum von Mustafa Kemal Atatürk. Die Reputation eines Tayyip Erdoğan muss der Mann sich erst noch erarbeiten. Was seine Krieg-Rhetorik angeht jedenfalls können wir von Merz nur Weltuntergang erwarten. ||
In der Außenpolitik lief es für Merz von Anfang an ohnehin rund. Im Weißen Haus holte er bei Donald Trump raus, was ging. In Europa gab es vernehmlich Erleichterung, dass nun wieder ein Kanzler am Ruder ist, der Deutschland in der Führungsrolle sieht und der klar kommuniziert.
|| „In der Außenpolitik lief es für Merz von Anfang an ohnehin rund“. Eva Quadbeck – Ihre Poussage des Mannes ist einfach nur peinlich. Was konkret lief denn rund? Dass Trump ihn an seiner Pressekonferenz in den USA mit drei Minuten-Redebeitrag beteiligte, zeigt doch deutlich, was Trump von Friedrich Merz hält: Bundeskanzler Friedrich Merz traf Anfang Juni 2025 US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu einem offiziellen Antrittsbesuch. Während dieses Treffens hielt Trump eine ausgedehnte Pressekonferenz ab, unter anderem zur NATO, zu Handelsfragen und zur Rolle Deutschlands in der Ukraine-Politik. Und Trump präsentierte Merz in bester Merkel-Manier: Worthülsen. In Trumps Wortwahl gegenüber Merz tauchten Begriffe auf wie:
• „Germany is a great ally.“
• „Friedrich is doing a tremendous job.“
• „We’re working closely together.“
Der Redebeitrag von Friedrich Merz bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Donald Trump am 5. Juni 2025 dauerte etwa drei Minuten. Inhaltlich konzentrierte er sich auf die transatlantischen Beziehungen, den Ukraine-Krieg, Sanktionen gegen Russland und die Bedeutung gemeinsamer Werte.
Erst nach seiner Rückkehr nach Deutschland machte Merz bei einer Veranstaltung der Familienunternehmer eine deutlichere Ansage: Die gemeinsame Pressekonferenz sei „keine Pressekonferenz“ gewesen, sondern „eine gute Show im Oval Office“. Er betonte, dass Deutschland seine Interessen selbstbewusst vertreten müsse, auch gegenüber den USA.
Und, Eva Quadbeck, die Führungsrolle, die Sie für Deutschland und Friedrich Merz reklamieren, ist auch nur für Sie beide und die bellizistischen Hasardeure dieser Bundesrepublik wichtig und erinnert mich sehr an die Hitler-Gesinnung. Sie dient ausschließlich Ihrer eigen pathologischen Hybris. Der Welt hat sie vor 80 Jahren noch 50 bis 70 Millionen Menschenleben beschert. ||
Wobei es manchem in Brüssel beim Europäischen Rat in der vergangenen Woche nun doch etwas zu klar wurde: Fast schon polternd forderte Merz die EU auf, Bürokratie schneller abzubauen und endlich das Lieferkettengesetz zu entschärfen. Zugleich erweckte er den Eindruck, als sei es eher eine Formsache, die russischen Vermögen für eine Unterstützung der Ukraine loszueisen. Hat dann doch nicht geklappt, jedenfalls bislang noch nicht.
|| Mit Verlaub, Eva Quadbeck, der Mann ist ein Quatschkopf mit dem Habitus eines Oberlehrers, der vermutlich nicht einmal in der Lage ist, einen Nagel in die Wand zu schlagen. ||
Nach der langen Sitzung bis in die Nacht zu Freitag verkündete Merz dann zur allgemeinen Überraschung, man habe sich auf Mercosur geeinigt, also auf das seit Jahren umstrittene Handelsabkommen mit vier lateinamerikanischen Ländern. Ratspräsident António Costa stellte anschließend klar, dass bislang nichts entschieden sei.
|| Das hat also herzlich wenig mit Herrn Merz zu tun, der gerade erst im Amt ist. ||
In der Innenpolitik hat sich die Regierung Merz in nur sechs Monaten sechs dicke Probleme selbst eingebrockt:
Stromsteuer: Die versprochene Senkung für die Bürgerinnen und Bürger blieb aus. Das sorgte für Unmut in der Bevölkerung.
Verfassungsrichter-Wahl: Bei der Wahl der neuen Verfassungsrichter zeigte die von der SPD vorgeschlagene und von der Union erst zugesagte und dann widerrufene Zustimmung zur Personalie Frauke Brosius-Gersdorf ein desaströses Bild der Regierung. Inzwischen ist die Kuh vom Eis. Brosius-Gersdorf hat ihre Kandidatur zurückgezogen. Dann wurden relativ geräuschlos drei neue Richter gewählt.
Bürgergeld: Die Reform des Bürgergelds bringt finanziell deutlich weniger als die Union im Wahlkampf versprochen hatte. Damit nicht genug: Nun begehrt auch noch die SPD-Basis gegen die bescheidene Reform aus dem SPD-geführten Arbeitsministerium auf. Ausgang offen.
|| Warum so nebulös? Friedrich Merz wollte vor der Bundestagswahl zehn Milliarden Euro beim Bürgergeld einsparen. Das wären mehr als 20 Prozent gewesen. Nach der Wahl sprach er von fünf Milliarden Euro. Übriggeblieben sind schließlich ganze 0,2 Prozent. ||
Rentenreform: Mit seinem Gesetzentwurf zur Rente ist das SPD-geführte Arbeitsministerium übers Ziel hinausgeschossen. Statt wie im Koalitionsvertrag vereinbart, das Rentenniveau bis 2031 zu sichern, soll die sogenannte Haltelinie für ein Rentenniveau von mindestens 48 Prozent laut dem Entwurf über das Jahr 2031 hinausgehen. Die Union hat nicht aufgepasst und das Gesetz im Kabinett so durchgewunken. Vor der Verabschiedung im Bundestag gibt es nun Widerstand bei der Jungen Gruppe der Union. Ausgang offen.
|| Rentenreform ist ein Ewigkeits-Thema und liegt daran, dass das »Parteienkartell aus CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE« (Wagenknecht), das bekanntlich seit 1998 in unterschiedlichen Konstellationen die Regierungen bildetet, Umverteilung von unten nach Oben betreibt. Die Devise ist: Die Bürgerinnen und Bürger müssen billiger werden, das Geld ist für die Reichen da. Es geht nicht darum, die Bevölkerung an der wunderbaren Geldvermehrung der Volkswirtschaft zu beteiligen, sondern darum, sie möglichst effektiv davon auszuschließen, bzw. den Märkten zugutekommen zu lassen.
Der Militarismus-Kanzler Friedrich Merz mit BlackRock-Mentalität allerdings potenziert die Probleme lieber, als sie zu lösen: leiht sich für seine Kriegsziele 1 Billion EURO, päppelt so die Geldwirtschaft und stellt das Geld parallel dazu der Zerstörungs- sprich Rüstungsindustrie zur Verfügung. Er betreibt – unter Ihrer Mitwirkung, Eva Quadbeck – die Um-Kontextualisierung des Souveräns zum Kanonenfutter. – Schmutziger geht es nun wirklich nicht mehr. ||
Wehrdienst: Die Fachpolitiker von Union und SPD hatten den Ehrgeiz, den Gesetzentwurf zur neuen Wehrpflicht schon vor der ersten Lesung im Bundestag so zu einen, dass er abstimmungsreif wird. Die eingearbeitete Idee einer Wehrpflicht per Losverfahren brachte den zuständigen Minister Boris Pistorius (SPD) auf die Palme und stieß auch in der Bevölkerung auf Ablehnung. Nun soll es erst einmal eine Anhörung von Fachleuten im Bundestag geben. Ausgang offen.
|| Es spielt überhaupt keine Rolle, ob Sie von Wehrdienst sprechen, von Kriegsdienst, von Dienst für organisierten Staatsterror oder sonst wie. Tatsache ist, die Kriege Deutschlands seit 1998 bis heute wurden immer nur und ausschließlich hochgradig verlogen Friedenseinsätze genannt. Die bellizistischen Hasardeure aus Politik und Medien der Gegenwart eifern für Kriegsfähigkeit gegen Russland, das mit seinen rund 5.459 Atomsprengköpfen schon lange über die Fähigkeit verfügt, den Weltuntergang einzuleiten. Die USA haben uns 1945 längst einen Vorgeschmack davon geliefert, was man mit einem regionalen Einsatz von Atombomben für Leid anrichten kann. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000. ||
Stadtbild-Debatte: Um es an dieser Stelle kurz zu machen: Kanzler Merz hat eine Debatte losgetreten, ohne sie geordnet weiterzuführen – geschweige denn aus den von ihm beschriebenen Problemen Konsequenzen folgen zu lassen. Ende der Debatte: nicht absehbar.
|| Was meinen Sie mit „Ende der Debatte: nicht absehbar.“ Wer sollte denn nach Ihren Vorstellungen „die Debatte beenden“? Meinen Sie, wenn die Regierung aufhört, diese Debatte zu führen, sei Debatte zu Ende?
Was ich Friedrich Merz vorwerfe, ist, dass er analog zu Donald Trump, Politik mit medialer Hilfe offensichtlich als öffentliches Theater inszeniert.
Was Sie, Eva Quadbeck, und Herr Merz nicht wahrhaben wollen, ist, dass die Städteverwahrlosung bereits unter der 16jährigen Regentschaft der Austeritäts-Kanzlerin Merkel, die die „Schwarze Null“ favorisierte, anhält – nicht als isoliertes Phänomen, sondern als Sinnbild jener Prekarisierung, die bereits durch Gerhard Schröder mit der AGENDA 2010 eingeleitet und von Frau Merkel fortgeführt wurde. ||
Für ein halbes Jahr ist das eine recht lange Liste an Pannen, handwerklichen Fehlern und vermeidbaren öffentlichen Streitereien. Diese Liste steht im klaren Gegensatz zu der auch von den Beteiligten immer wieder beschworenen Notwendigkeit, dass die Regierung mit ihrem Handeln auf die Sorge und Nöte der Menschen reagieren muss. Nur so ließe sich Vertrauen in der Mitte der Gesellschaft zurückgewinnen.
Im kommenden Jahr wird es nicht leichter, in Berlin das Bild einer Regierung abzugeben, die Effizienz und Zusammenhalt ausstrahlt. Da stehen insgesamt fünf Landtagswahlen an.
Wie lange beschäftigen die Bonzen der Regierungen Deutschland die deutsche Öffentlichkeit eigentlich schon mit ihren Unpässlichkeiten? Sie drehen sich nur um sich selbst. Es geht darum, die eigenen Pfründe zu verteidigen, selbst noch über das Mittel eines gegen Russland angezettelten Krieges.
Admin - 19:05:30 @
Bitte besuche diese Seite bald wieder. Vielen Dank für dein Interesse!


