2025-12-14
Raffiniert gemacht: Er spricht von „Gesellschaftsjahr“, ein raffinierter Versuch, die Dramatik der Wehrpflicht herunterspielen und in eine allgemein akzeptierte Pflichtarbeit umzudeuten.
Bei seiner Rede auf dem CSU-Parteitag am Samstag in München erneuerte Kanzler Friedrich Merz seine Forderung nach einer Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Er fordert nichts weniger als die Unterwerfung unter seine perverse Militärpolitik, die er Deutschland überstülpt.
„Genau das ist unsere Antwort an die junge Generation: Dieses Land gibt viele Möglichkeiten (…) aber dann wollen wir von euch auch einen Beitrag haben, damit dieses Land friedlich und freiheitlich in die Zukunft geführt werden kann – das machen wir jetzt auf der Basis der Freiwilligkeit und wenn nötig, machen wir es noch in dieser Wahlperiode auf der Basis einer Verpflichtung“, sagte Merz mit Blick auf den neuen Wehrdienst.
Er bedauerte zudem, dass Frauen aufgrund des Grundgesetzes noch nicht einbezogen werden könnten. „Ich würde auch das gerne anders sehen. Ich würde gerne ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr in unserem Land verwirklichen“. Merz bedauert, dass Frauen nicht einbezogen werden können. Das verweist auf Artikel 12a GG, der Wehrpflicht nur für Männer vorsieht. Sein Vorschlag eines „Gesellschaftsjahres“ wäre eine Umgehung – eine Pflicht für alle, unabhängig vom Geschlecht.
Er rahmt es als „Antwort an die junge Generation“ – also als eine Art moralische Gegenleistung für die Chancen, die Deutschland bietet. Das ist eine autoritäre Pflicht-Rhetorik: Rechte und Chancen sollen durch Pflichten ausgeglichen werden. Und selbstverständlich gilt das nicht für die „Haute volaute“, zu der er sich selbstverständlich zählt. Die politische Elite fordert selbst noch lebensgefährliche Pflichten von der Jugend, während sie selbst im Alter von großzügigen staatlichen Renten lebt.
Dreist, sehr dreist. Das muss sich einer vorstellen, der russlandparanoide Fanatiker und Volksverhetzer für einen Russland-Gau mit seinen 5400 Atomsprengköpfen fordert die junge Generation für sein perverses Hobby ein. Das von Ihm geforderte Gesellschaftsjahr würde vor allem ihm selbst und seiner gesellschaftlichen Blase gut stehen. – Und Göttern wie dem 500.000-EURO-Rentenschnorrer Joachim Gauck oder der Devotionalie Merkel, die sich als Rentnerin von der Bundesrepublik das ehemalige Margot Honecker Büro für eine Million jährlich bezahlen lässt.
Admin - 18:28:35 @